Asse II

Dienstag
5
Mai

Beginn 19.30 Uhr

Ende der sechziger Jahre wurde aus dem Salzbergwerk ASSE II ein  „Versuchsendlager“ für Atommüll. Bis 1978 wurden über 126.000 Atommüllbehälter in einige der Kammern verbracht mit der Absicht, sie dort für immer zu belassen. Durch Wasserzuflüsse droht der Atommüll „abzusaufen“ und in die Biosphäre zu gelangen. Eine Lösung des Problems ist noch nicht in Sicht. Verantwortliche haben von Anfang an kritische Fakten unter Verschluss gehalten und die Öffentlichkeit getäuscht.
Mehrere politische Gruppen, Bürgerinitiativen, Verbände, Parteien und Einzelpersonen, die sich kritisch mit ASSE II und Atomkraft auseinandersetzen, haben sich im Asse-II-Koordinationskreis zusammengeschlossen. Ein Mitglied des Asse-II-Koordinationskreises wird nach einer kurzen Einführung in die Geschichte und Problematik von ASSE II über den aktuellen Stand berichten. Besonderes Augenmerk gilt den politischen und atomwirtschaftlichen Hintergründen. Aus den Erfahrungen mit ASSE II ergeben sich für uns deutliche Konsequenzen für den Umgang mit Atommüll und Atomkraft.

5. Mai 2009

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