Genetiks + Honigbomber

Samstag
23
April

genoton.de

www.myspace.com/honigbomber
honigbomber.blogsport.de

Einlass 21 Uhr

Die GENETIKS richten eine selbstbewusst laute Wegmarke im deutschen Underground auf. In einer sich freischwimmenden Melange aus überseeisch geprägtem Hardcore und naivmelodischem New Wave englischen Ursprungs erweisen sie sich als Meister der Synapsenbildung, die bekanntlich auf ständiger Wiederholung basiert. Damit rücken sie textlich in die Nähe der Neuen Deutschen Welle, die in ihrem dadaistischen Ansatz besser war als heute viele zugeben wollen. Was sie allerdings weiter bringt als Hubert Kah, sind eindeutig wütende Ansichten, die den Kontext des Politischen nicht scheuen und gleichzeitig nicht in popkulturellem Zynismus ersaufen. Musikalisch und klanglich stehen die GENETIKS angenehm schwer greifbar zwischen Nomeansno, Fugazi, Bauhaus und – um die Namen nicht zu riesig werden zu lassen – den unangefochtenen Königen des Sloganizings Surrogat. Keine schlechte Nachbarschaft für diese kleine große Entdeckung.

Die Mitglieder der Hamburger Band Honigbomber, die auf der Bühne musikalischen Breitensport mit geschrubbtem Bass, Sturmschlagzeug, krampfanfallartigem Gesang und sirupdicken Gitarren betreiben, zeigen, wie man mit vollem Körpereinsatz und unter Bierfontänen vor der Bühne feiert. Honigbomber bietet seinen Noisepunk mit programmatischen Songtiteln wie „Das Puzzle mit dem Hammer“ dar wie ein Männerausflug von Intellektuellen, die sich zu verstellen wissen.
In der 2008 gegründeten Band treffen ehemalige Mitglieder der allseits beliebten Oma Hans, Eniac & Kurhaus auf aktuelle Musiker aus dem Hause Kurt, Solemn League oder auch Potato Fritz aufeinander.
Musikalisch beschreiben lässt sich das mit den Referenzen Wipers, Nomeansno und Pixies. Ein fröhliches Wiedersehen für die halbe Punk/HC Szene…

23. April 2011

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