King Automatic (im Anschluß: „Soul Squeeze“ Konserven)

Freitag
1
Februar

60s Trash – Garage-Rock’n’Roll – Rocksteady – Rhythm ‘n’Blues

Einlass ab 21:00 Uhr und Beginn ca. 22:00 Uhr

http://www.kingautomatic.com

http://www.myspace.com/lekingautomatic

http://www.youtube.com/watch?v=5byg8Tx7mNQ

 

Von allen „One-Man-Bands“, die sich derzeit im Rock’n’Roll-Underground tummeln, ist dieser Herr aus Frankreich sicherlich derjenige, der die meisten Instrumente gleichzeitig bedient! Mit Hilfe von Gitarre, Orgel, Mundharmonika und Schlagzeug sowie Loops und Samples, die KING AUTOMATIC allesamt live beim Konzert einspielt (und alleine das ist schon ein sehenswertes Spektakel), entsteht tatsächlich der Eindruck, dass eine komplette Band auf der Bühne steht – schließt man dann noch die Augen, wird man „Stein und Bein schwören“, dass hier definitiv keine „One-Man-Band“ zugange ist. Und deshalb ist es auch durchaus angebracht, KING AUTOMATIC als „Garage-One-Man-Orchestra“ zu bezeichnen.

Tatsache ist aber auch, dass es sich – verglichen mit den allermeisten seiner „One-Man-Band-Kollegen“ – bei ihrer „automatischen Majestät“ um einen absolut formidablen Songwriter handelt. Mittlerweile drei Longplayern hat KING AUTOMATIC auf Voodoo Rhythm Records (bekanntermassen das Label des REVEREND BEAT-MAN) veröffentlicht: Nach dem Debüt „Automatic Ray“ hatte sich dabei bereits beim Nachfolger „I Walk My Murderous Intentions Home“ eine Tendenz weg vom kompromisslos-übersteuerten Knochenbrecher-Sound der Anfangstage hin zu tanzbaren Rhythm’n’Blues- und Soul-Anleihen erkennen lassen. Diese Entwicklung setzte sich auf „In The Blue Corner“, dem dritten Album von KING AUTOMATIC, noch fort: Trashigen Garage-Rock’n’Roll mit Rhythm’n’Blues-Touch gibt’s auch darauf selbstverständlich noch, doch KING AUTOMATIC ließ sich bei den Songs ebenfalls vom jamaikanischen Rocksteady, französischen 60’s-Beat-Tanzflächenknallern und Chansons, Country-Musik, den Polyrhythmen westafrikanischer Trommler, von KRAFTWERK und DEVO sowie auch von TOM WAITS und den DOORS inspirieren.

Alle diese Zutaten finden sich im wahrhaftig exotischen und aufregenden musikalischen Cocktail des „royalen Kotlettenträgers“ aus Nancy wieder und man kann abschließend konstatieren, dass die Songs von KING AUTOMATIC zum wilden Hüftspeckwackeln einladen – und dass bei seinem Konzert die Füße des Publikums kaum einen Moment in Ruheposition verharren werden.

http://www.trash-a-go-go.de/2012/king-automatic/KING-AUTOMATIC-6-1.jpg

Im Anschluß gibt es Konserven von dem Soul-Squeeze-Team:

Serviert werden Classics und Rarities in den Geschmacksrichtungen: Deepfunk, Northern Soul, Rhythm&Blues und Ghetto-Disco!
Wer sich gerne Tunes von Aretha Franklin, Lynn Collins, Curtis Mayfield, James Brown, Bobby Byrd, Ann Peebles, The Supremes, Sharon Jones & the Dap-Kings, Amy Winehouse, Bamboos, Joe Bataan, Ray Charles, Lavern Baker, Jackie Wilson, Etta James, Kings Go Forth, Lee Fields, Lefties Soul Connection oder Sharon Jones in die Beine gehen lässt kann sich auf etwas gefasst machen!

Braunschweig got soul, yeah!

 

1. Februar 2013

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