Rainer von Vielen + Culture Pub

Samstag
26
Februar

www.rainervonvielen.de
Achtung! Einlass ab 20 Uhr!

Rainer von Vielen
Bevor Du an Rap, Dancehall, Elektro-Rock oder sonst etwas vermeintlich hippes denkst, lass uns folgendes unmissverständlich klarstellen: diese Band gewordene Festung der Umtriebigkeit hat ihre Fundamente im Allgäu.
Wenn E.T. den Finger hebt, um nach Hause zu telefonieren, wenn Moses das Meer teilt um das Volk Israel ins gelobte Land zu führen, dann treibt sie ein und die selbe Sehnsucht: Es ist das Bedürfnis nach Heimat.
Genauso, wie in der Wirklichkeit der Zuwanderungsgesellschaft, ist Heimat bei kein Begriff mehr, der nur zulässt was das Klischee erfüllt. Der Blick schweift vom Allgäu aus in die Welt, und vereint scheinbare Widersprüchlichkeiten. Sind es auf der einen Seite Tuba und Quetschkommode, stehen dem auf der anderen Seite tibetanischer Obertongesang und Clubbeats entgegen, die ein neues Ganzes bilden, dessen Reiz das Ungewohnte im Vertrauten ausmacht.
Wie ein Bergsteiger, der die Ruhe sucht, verzieht sich Rainer von Vielen wieder auf den nächsten Gipfel, wenn man meint ihm nahezukommen. Und aus der Distanz sieht man dann, dass Rainer von Vielen in Wirklichkeit immer mehrere sind. Teils kennen sie sich schon aus der gemeinsamen Kindheit im Allgäu, auf jeden Fall aber schon seit Jahren als Band von Bühnen auf denen sie ihr Publikum überraschen und begeistern. Mitsch Oko (Gitarre), Dan le Tard (Bass), Niko Lai (Schlagzeug) und Rainer (Gesang, Elektronik) verlassen ihre Versuchsanstalt für Gesundsinnigkeit und gehen einen Schritt weiter: Sie geben selbst Ihrem Zuhörer Gesicht und Identität.
„Von vielen Stilen zu viele?“. No Way geneigter Konzertbesucher! Einfalt passiert woanders – die aufgeworfene Frage beantwortet die Band selbst: „Es gibt kein Zurück!“. Nenn es Zen-Metal, Teufels-Pop, Breitband-Minimalismus oder LoFi-Glam – Rainer von Vielen machen Bastard-Pop. Dabei mischen sie Einflüsse verschiedener Kulturen so wie Djs Platten: vermeintlich Gegensätzliches wird zusammengeführt, das Gewohnte zerrissen und somit Neues kreiert. Als Konsequenz trifft dann Bayern auf Tibet und Liverpool auf den Kongo. All das zusammen macht Rainer von Vielen zum Cabrio unter den Live-Bands unserer Breiten und lädt ein zum emotionalen Steilwandklettern. Hals- und Beinbruch!

CULTURE PUB: Trafen sich einst fünf Gesellen, dem Moloch Rockmusik auf folkigen Pfaden eine Weile zu entrinnen……. CulturePub aus Braunschweig, spielen seit Herbst 2009…. Die Band hat sich vor Allem dem irischen/schottischen Folk und mittelalterlichen Klängen verschrieben. Das Spektrum reicht dabei von „einfachen“ Folk-Songs über athmossphärische Stücke, kurz vor Kammermusik, bis zu halsbrecherischen Verfolgungsjagden zwischen Banjo und Cello bei den irischen Reels. Die abwechslungsreiche Instrumentierung führt zu mitunter äußerst charmanten Klängen, die einen Teil des Zaubers dieser Musik ausmachen. Die in der Folkmusik durchaus vorhandenen seichten Untiefen umschifft C.P. mühelos, denn Teilen der Band ist eine Grundausbildung im Rockbereich zum Glück nicht mehr auszutreiben. Zusammen mit den großartigen Melodien aus dem Mittelalter und von den britischen Inseln, ergibt sich handgemachte Musik, die die Zuhörer in ihren Bann zieht. …. CulturePub …. -Keep it Reel-

26. Februar 2011

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