Grauzone – wenn unpolitisch zu rechts wird.

Dienstag
6
Dezember

Ab 19 Uhr 30

Grauzone – wenn unpolitisch zu rechts wird.

Das Thema Grauzone ist in der letzten Zeit stark präsent innerhalb der Linken bzw. der linken Medienlandschaft.

Grauzonen treten dort auf, wo es Vermischungen zwischen bipolaren
Verhältnissen gibt. Leute die mit Nazis abhängen und danach zum saufen ins Autonome Zentrum fahren, gehören zum Beispiel dazu, aber auch Läden, die sich einen alternativen Anstrich geben und Ska-Konzerte veranstalten, zugleich jedoch beim „Böhse Onkelz – Abend“ Menschen, welche Kleidung der Nazimarke Thor Steinar tragen, Eintritt gewähren.

Bleiben wir bei der Musik. Bands wie „Krawallbrüder“ polarisieren – und hin wieder verirren sich auch ins Nexus Menschen mit Kleidung besagter Band.
Was nun? Was ist eigentlich so schlimm daran?

Das Antifaschistische Infoblatt (AIB) schreibt dazu:
„Die Etablierung der Grauzone bedeutet Raumverlust für emanzipatorische Werte. Auf Oi-Festivals wird gegen „Asylanten“ und Schwule gehetzt, Hardcore-Konzerte sind häufig geprägt von Mc-Fit-gestählten Männergangs, die sich lauthals zuschreien, welcher Hooligantruppe sie angehören. Das Thema polarisiert.“

Dehalb möchten wir uns mit der Thematik näher befassen und auseinandersetzen – denn das Nexus soll weiterhin ein diskriminierungsfreier Raum sein und bietet keinen Platz für Sexismus, Rassismus und Grauzone!

6. Dezember 2011

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