Westliches Ringgebiet (WRG) solidarisch

Auf dieser Seite findest du:

  1. Hinweise zur Nachbarschaftshilfe
  2. Seriöse Informationsquellen
  3. Awareness in Zeiten der Isolation
  4. Wichtige Nummern
  5. Leave No One Behind!

Alle, die helfen wollen, bitten wir, sich in die oben verlinkten Gruppen zu begeben, bei vorhandenen Portalen anzumelden und/ oder direkt nachbarschaftlich zu organisieren – entsprechende Vorlagen haben wir online gestellt.

1. Hinweise zur Nachbarschaftshilfe

Kein Grund zur Panik, aber wir sollten gut informiert sein und aufeinander aufpassen.

  • Das Virus überlebt auf Oberflächen laut Robert Koch Institut bis zu 6 Tage. Normale Handdesinfektionsmittel aus der Drogerie sind, genauso wie die Seife dort, antibakteriell – nicht wirksam gegen Viren. Es kommt auf die Dauer beim Händewaschen mit Seife an. Mindestens 30 Sekunden. Am besten das Gesicht auch waschen. Am besten lauwarmes Wasser, denn Zu heißes macht Hände anfällig.

Wer nicht 14 Tage in Quarantäne war, kann nicht ausschließen, das Virus in sich zu tragen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage. Selbst Tests können in dieser Zeit negativ ausfallen. Ihr könnt andere Menschen anstecken und das Virus (unbemerkt) weiter verteilen. Deshalb:

Solidarisch sein heißt auch, Menschen nicht unnötiger Gefahr auszusetzen.

Bitte nicht irgendwelche „gut gemeinten, aber undurchdachten“ Aktionen starten. Am sichersten ist eine längerfristige Tandem-Betreuung – also Hilfe im 1:1-Verhältnis, um einer Verbreitung des Virus einzudämmen.

Sozialkontakte auf ein notwendiges Minimum beschränken und bei Besorgungen für Risikogruppen beachten:

  • Oberflächen (incl. Handys) und Hände desinfizieren
  • Tüten mit Einkäufen vor die Tür legen
  • Bargeldlos zahlen, wenn möglich
  • auf vorhandene Angebote von z.B. Apotheken zurückgreifen
  • Handschuhe und frischen Mund-Nasen-Schutz nutzen

Sollte klar sein, aber: bitte keine „Hamsterkäufe“. Den am stärksten betroffenen Gruppen (z.B. Wohnungslose, Arme, Menschen mit Mehrfachbehinderungen, Menschen mit Fluchterfahrung / unsicherem Aufenthaltsstatus …) sowie medizinischem Personal fehlen diese Dinge und ihr gefährdet fahrlässig Menschenleben. Das Gesundheitssystem ist schon ohne Corona überlastet, bitte verschlimmert es nicht noch und schürt nicht unnötig Panik.

2. Seriöse Informationsquellen

Was müssen Beschäftigte wissen?

Was müssen Menschen ohne Wohnung wissen?

  • Unterstützung von Wohnungslosen
  • Es starten nun erste Gabenbäume. An der Westfassade des Theologischen Zentrums in der Schützenstraße ist einer. Hier kann man (saubere) Kleidung, Lebensmittel, Hygieneartikel oder auch Tierfutter hinhängen als Spende für Wohnungslose und andere Menschen, die von der Krise gerade besonders betroffen sind. Infos gibt es beim schrill.

Was müssen Menschen mit Fluchterfahrung wissen?

3. Awareness in Zeiten der Isolation

„Social Distancing“ und Quarantäne erhöhen Gefahren, denn Zuhause ist nicht für alle ein sicherer Ort:

  • Für Menschen mit psychischen Erkrankungen können Isolationsmaßnahmen schwierig sein und sie in psychisch prekäre Lagen bringen. Seid erreichbar und aktiv für sie da, wenn es Freund*innen und Bekannte sind und ihr das leisten könnt.
  • Für Jugendliche im Allgemeinen und queere Kids im Besonderen kann Quarantäne in der Herkunftsfamilie sehr belastend sein.
  • Mit Isolation steigt massiv die Gefahr für häusliche Gewalt. Betroffene können sich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden. Kostenlos und anonym!

Bitte verbreitet (und unterstützt nach Möglichkeit) die Hilfe-Telefonnummern weiträumig.

Nicht alle Menschen sind finanziell gesichert  – teilt doch temporär euer WLAN, den Netflix-Account und das ungenutzte Laptop oder Telefon. Solidarität gegen Vereinzelung.

4. Wichtige Nummern

5. Leave No One Behind!

#LeaveNoOneBehind: Jetzt die Corona-Katastrophe verhindern – auch an den Außengrenzen!