Das Nexus

Was ist das Nexus

Das Nexus ist ein unabhängiges, linkes und selbstverwaltetes Kulturzentrum in Braunschweig.

Es ist das Resultat einer langen Reihe von Hausbesetzungen, die eine Gruppe politisch engagierter Leute seit den 1980er Jahren durchführte, um für ein unabhängiges linkes Zentrum in Braunschweig zu kämpfen. Heute bieten wir Infrastruktur für kulturell und politisch tätige Gruppen und Einzelpersonen. Eben jene Akteur*Innen sind eingeladen, das Nexus zu nutzen und sich aktiv in die Weiterentwicklung des Projektes einzubringen.

Der Gedanke und die Möglichkeit des Selbermachens stehen im Nexus im Vordergrund. Es ist kein Ort des passiven Konsumierens, sondern wächst mit den Menschen, die sich hier engagieren und Ideen, Zeit und Kraft in das Projekt stecken. Das Nexus funktioniert über freiwillige Mithilfe und Solidarität – niemand der hier Tätigen wird bezahlt!

Unser Wunsch ist es, dass das Nexus ein Raum ist, in dem Menschen fernab von gesellschaftlichen Unterdrückungsmechanismen gemeinsam feiern, sich bilden, vernetzen und Kultur genießen können. Von daher verlangen wir von uns selbst und auch von unseren Gästen einen respektvollen und fairen Umgang miteinander. Deswegen sind rassistische, sexistische, homophobe und nationalistische Einstellungen und Verhaltensweisen nicht willkommen. Menschen, die sich nicht an diese „Spielregeln“ halten wollen, haben daher keinen Platz im Nexus!

Unser Ziel ist es, das Haus weiterhin als Zentrum für kulturelle und linke politische Vielfalt zu halten und weiter zu etablieren. Es ist noch viel Raum zu gestalten, noch viel zu planen, bauen und zu erleben.

Der Thekenbereich / Cafe

Das Nexus versteht sich als ein Projekt, das für möglichst viele verschiedene Menschen offen sein soll. Es ist ein Raum, wo niemand wegen seiner/ihrer Herkunft oder des Geschlechts diskriminiert werden soll. Rassistisches, sexistisches oder in anderer Form diskriminierendes Verhalten wird deshalb nicht toleriert.

Die Menschen, die im Nexus mitarbeiten, kommen aus verschiedenen linken und alternativen Strömungen. Schon daraus ergibt sich, dass die politische Ausrichtung des Nexus eine linke und undogmatische ist.

Wichtige Entscheidungen werden bei uns nach dem Konsensprinzip gefällt. Das heißt, dass in ausgiebigen Diskussionen versucht wird, eine gemeinsame Position zu finden. Natürlich ist das anstrengender, als einfach nur eine Mehrheitsentscheidung herbeizuführen, aber so wird gewährleistet, dass bei grundsätzlichen Fragen auf alle Interessen eingegangen wird.

Das Nexus bietet allen, die diese Grundsätze teilen, einen Freiraum für kulturelle und politische Arbeit.

nexus_buehne01