Echten Wohnraum statt Sammelunterkünfte

– SOLIDARITÄT MIT DEN BESETZERINNEN DES OM10 IN GÖTTINGEN –

Während nutzbarer Wohnraum leer steht, werden Flüchtende in überfüllten Massenunterkünften untergebracht. Während es an bezahlbarem Wohnraum in innenstadtnahen Lagen mangelt, stehen Gebäude
ungenutzt leer und vergammeln.

Die Antwort Göttinger AktivistInnen ist die Besetzung des alten DGB Gebäudes in der Oberen Masch Straße 10 mit dem Ziel, menschenwürdigen Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen.

Das Nexus-Plenum unterstützt und befürwortet die Besetzung in Göttingen. Wir wünschen uns eine Perspektive für das Projekt und die umgehende Schaffung einer Rechtssicherheit, so dass Geflüchtete
ohne Gefahr in dem Gebäude übernachten und wohnen können. Wir fordern den DGB auf, die AktivistInnen weiter zu unterstützten und das Gebäude zur Verfügung zu stellen.

Leerstand gibt es nicht nur in Göttingen.
Für mehr eigeninitiative Umnutzung von Leerstand!
Für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in attraktiven Wohnlagen!
Für eine menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten!

Weitere Infos: https://omzehn.noblogs.org/

Nexus-Plenum, Dezember 2015

Kein Platz für Grauzonenbands im Nexus!

Liebe Freundinnen und Freunde.

Das Nexus ist ein antifaschistisches Zentrum mit einem Kultur- und Konzertangebot, das sich nicht über die Musikrichtungen, sondern über den politischen Inhalt profilieren möchte. Um es deutlich zu sagen: für Nazi- und Grauzonenbands bieten wir keine Bühne!

Aus diesem Grund sagen wir das für den 5. September geplante Konzert ab. Grund ist die Band PANYCHIDA aus der Tschechischen Republik. Die Band spielte zusammen mit eindeutigen NSBM-Bands (National Socialist Black Metal) im Juni dieses Jahres auf einem Festival in Brno. Zudem waren sie zusammen mit extrem rechtslastigen Bands auf einem Label. Auf Nachfrage gab die Band bekannt, dass sie gänzlich unpolitisch sei und sowohl mit rechten, als auch mit linken Bands spielte. Das Label sei eine gute Möglichkeit gewesen, um als neue Band erfolgreich zu werden.

Hier müssen wir eine deutliche Grenze ziehen: Wenn Künstlerinnen und Künstler es nicht schaffen, eine deutliche Kante gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschenverachtung zu zeigen und durch Zusammenarbeit diese Positionen legitimieren, sehen wir keinen Anlass hierfür auch noch ein Podium zu bieten. Heute bei Nazis und morgen im Nexus? Ganz sicher nicht!

Sommerpause!

SOMMERPAUSE!
Sommer, Sonne, Strandurlaub? Gönnt euch! Für uns bedeutet Sommerpause auch Baumonat. Nach einem Jahr Konzerte, Feierei und Party muss, wie jedes Jahr, einiges ausgebessert werden. Dafür soll der konzertfreie Monat genutzt werden. Wie hoffentlich einige Besucher*innen mitbekommen haben planen wir außerdem ungenutzte Fläche im Haus zu Seminar und Gruppenräumen auszubauen. Die Bauarbeiten werden ganz DIY von uns Selbst und Freiwilligen durchgeführt. Dafür können wir immer Helfende gebrauchen und natürlich Spenden in Form von Geld. Du kannst das ein oder andere beisteuern, dann meld dich bei uns!
(Ps. für Spenden können wir auch Quittungen ausstellen)

Die Donnerstagskneipe findet weiterhin statt und eventuell auch 1-2 kleine gemütliche Veranstaltungen.