Newsarchive

Aufruf

An alle Menschen in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt,

unterstützt die Kämpfe der Geflüchteten! Die besetzte Gerhardt
Hauptmann Schule ist ein wichtiger Bestandteil der europaweiten Bewegung gegen das rassistische Grenzregime der EU und die Kämpfe Geflüchteter auf nationaler und lokaler Ebene.Zeigen wir, dass unsere Solidarität die Grenzen überwindet, die durch Illegalisierung, eine rassistische Abschiebepraxis, Lagersystem und Residenzpflicht zwischen uns errichtet werden!

Links:

Informationen rund um die geplante Räumung der GHS
http://ohlauerinfopoint.wordpress.com/
Unterschreibt die Petition
https://www.change.org/de/Petitionen/frank-henkel-unterst%C3%BCtzt-die-forderungen-der-refugees-vom-dach-der-gerhardt-hauptmann-schule

weitere Infos:
http://www.wawzyniak.de/index.php?id=34163&no_cache=1&tx_ttnews%5btt_news%5d=3223514&tx_ttnews%5bbackPid%5d=34161

http://www.rbb-online.de/politik/thema/streit-um-fluechtlingsheime/beitraege/Fluechtlinge-Protest-Bezirk-Berlin-Kreuzberg.html

http://www.wawzyniak.de/fileadmin/lcmswawzyniak/Dateien/Gutachten_WD_BT_Aufenthaltstatus_fuer_Fluechtlingsgruppen.pdf

https://www.facebook.com/photo.php?v=1339317276082182

Keine Zukunft für Nazis!

Am 07. Juni 2014 heißt es wieder „Keine Zukunft für Nazis!“
Nach mehrmaligem Aufmarschieren der Nazis in Hildesheim (2010), Braunschweig (2011) und Wolfsburg (2013) unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ versuchen sie dieses Jahr ihre menschenverachtende Ideologie in Dresden auf die Straße zu tragen. Das vor allem von Neonazi-Kameradschaften und Autonomen Nationalisten vorangetriebene Event soll ihrer Vorstellung nach in Sachsen neuen Auftrieb erhalten.
Dies gilt es auch dieses Jahr wieder zu verhindern.

Informiert euch, Fahrt nach Dresden, ermuntert eure Freunde in Dresden an Gegenaktionen teilzunehmen oder seid auf andere Weise kreativ gegen Nazis und ihre Ideologie.

Ausführliche Informationen unter: http://no-tddz.org/

Unterstützung nach Abschiebung

Félix Gué ist 2010 aus der Elfenbeinküste geflohen, schwer traumatisiert durch seine Entführung und Misshandlung während des Bürgerkriegs. Im Glauben, hier Schutz und Sicherheit zu finden, kam er nach Deutschland.
Doch stattdessen wurde er wegen angeblich illegaler Einreise zu zwei Monaten im Gefängnis verurteilt und jahrelang in Lagern in Bramsche und Peine untergebracht. Die Zustände dort machten ihm schwer zu schaffen, zumal er mangelhafte medizinische und keinerlei psychologische Versorgung erhielt. Trotzdem ließ er sich nicht unterkriegen, sondern kämpfte um die Menschenrechte seiner selbst und der anderen Geflüchteten. Das machte ihn bei der Stadt Peine unbeliebt. Die Schikanen gipfelten schließlich im Ausreisebescheid. Wie schon in der Elfenbeinküste begab sich Félix wieder auf die Flucht und auf die Suche nach einem sicheren Ort. Schließlich wurde er bei Würzburg von der Polizei gefasst und unter unwürdigsten Bedingungen inhaftiert. Sein Anwalt erwirkte noch eine Gerichtsverhandlung, doch unmittelbar vor diesem Termin wurde Félix abgeschoben.

Um Félix zu unterstützen und gegen die Abschiebung vorzugehen, wird dringend finanzielle Unterstützung benötigt!

Spenden können in die entsprechend gekennzeichnete Dose auf dem Nexus-Tresen geworfen werden.

Viele Geflüchtete im Braunschweiger Land sind an Vernetzung und Austausch interessiert – gegen die Isolierung, Ausgrenzung und Abschiebungen. Kontakte können vermittelt oder bei Besuchen in den Lagern selbst geknüpft werden.

Kontakt: AntiraBraunschweig@gmx.de

Spitzel enttarnt

In Braunschweig ist Ende 2013 der Spitzel Ralf Gross enttarnt worden, der seit Frühjahr 2012 dortige Zusammenhänge infiltriert hat. Im Mittel­punkt seines Einsatzes stand offensichtlich die Kampagne gegen die Schlachtfabriken in den niedersächsischen Orten Wietze und Wietzen (Wietze/n-Kampagne).
Weiter…: http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/01/26/spitzel-enttarnt/

NDR-Beitrag dazu:
www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds19795.html

Infoveranstaltung zur Spitzelenttarnung und Hintergünde der Witze/n Kampagne am 6. Februar ab 20 Uhr im Nexus!

Demo gegen Überwachung und Tierfabriken am 8. Februar in Hannover!
http://antiindustryfarm.blogsport.de/soli-veranstaltungen/

Neue Theatergruppe im Nexus

Endlich ist es soweit! Das Nexus hat eine Theatergruppe und sucht dafür Theater-Interessierte, Selbstdarsteller oder Neugierige jeden Alters. Es darf improvisiert, kreiert, fantasiert und sich amüsiert werden. Ab 01. Dezember um 17 Uhr geht’s los. Wir treffen uns jeden Sonntag. Das ganze ist natürlich kostenlos.

Informationen: teresariedel@yahoo.de

Roughneck Riots + Dead Koys fällt leider aus!

Das Konzert von The Roughneck Riot und den Dead Koys muss leider ausfallen, da sich der Sänger Matty so verletzt hat, dass die Tour abgebrochen werden muss.

Wir wünschen ihm natürlich alles Gute, schnelle Genesung und hoffen sehr, dass wir die Show bald nachholen können.

Lampedusa ist überall- Solidarität mit den Geflüchteten in Hamburg

Die Ereignisse vom 03.10.2013, als ca. 390 Bootsflüchtlinge vor der italienischen Insel Lampedusa im Mittelmeer ertranken, rückte die europäische Flüchtlings- und Grenzpolitik erneut in das Licht der Öffentlichkeit. Anstatt endlich zu einer humanen Flüchtlingspolitik überzugehen, weist die deutsche Bundesregierung nach wie vor sämtliche Verantwortung an der Situation der Geflüchteten an den EU Außengrenzen von sich.
In welche Richtung die deutsche Flüchtlingspolitik tendiert, zeigt sich aktuell im Vorgehen des Hamburger Senats gegen die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“.

Bei „Lampedusa in Hamburg“ handelt es sich um ca. 300 Menschen, die vor dem Lybienkrieg über Lampedusa Anfang des Jahres nach Hamburg geflüchtet sind. Diese Menschen waren in Italien als Kriegsflüchtlinge anerkannt und erhielten humanitären Schutz. Als dieser Schutz nicht mehr gewährleistet wurde, erhielten die Geflüchteten Papiere, die sie dazu berechtigten, sich innerhalb des Schengen-Raumes frei zu bewegen. So konnten sie auf legalem Wege nach Hamburg reisen. Allerdings wurde mit diesen Papieren weder die soziale und medizinische Versorgung gesichert, noch waren sie mit einer Arbeitserlaubnis verbunden.
Mit Ablauf der Gültigkeit dieser Papiere versucht nun der Hamburger Senat mit aller Gewalt die Geflüchteten zu erfassen und abzuschieben. Seit letztem Freitag bedient sich die Stadt im Zuge der „Operation Lampedusa“ systematischen und rassistischen Personenkontrollen, bei denen vornehmlich schwarze Männer kontrolliert und unter Verdacht gestellt werden, sich nicht legal in Deutschland aufzuhalten. Ziel dieser Aktion soll sein, die Identitäten und Aufenthaltsstatus der Geflüchteten aus Lampedusa festzustellen. Im Zuge dessen wurden mehrere Menschen in Gewahrsam genommen und zur erkennungsdienstlichen Behandlung der Ausländerbehörde überstellt. Ein Sprecher der Innenbehörde rechtfertigte die „Operation Lampedusa“ als einen „Akt der Humanität“ (taz; 11.10.2013), da die Geflüchteten durch diese Erfassung einen legalen Aufenthaltsstatus erlangen würden und ihre Grundsicherung dadurch gewährleistet werden würde. Es wäre allerdings sehr naiv, den Aussagen der Innenbehörde Glauben zu schenken. Viel mehr geht es bei der Erfassung der Geflüchteten darum, ihre Abschiebung vorzubereiten und durchzuführen. Um den Druck auf die Geflüchteten zu erhöhen, setzte Innensenator Neumann (SPD) ein Ultimatum, nach dem sich sämtliche Betroffenen bis Mittwoch, 16.10.2013 bei den Behörden melden sollten. Wer dieser Aufforderung nicht nachkommt, wird zur Fahndung ausgeschrieben. Egal für welche Möglichkeit sich die Betroffenen entscheiden – Ziel der Behörden ist es, eine schnelle Abschiebung einzuleiten und nicht einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen.

Die Geschehnisse in Hamburg der letzten Tage zeigen mal wieder, wie es um die Motivation der deutschen Behörden steht etwas an der prekären Situation von Geflüchteten in Deutschland zu verbessern. Anstatt durch Krieg und Flucht traumatisierten Menschen Schutz zu gewähren, sind sie hier von Seiten des Staates und der Gesellschaft alltäglichem Rassismus ausgesetzt. Diesem Rassismus setzen wir unsere Solidarität entgegen.

Solidarität mit allen Geflüchteten!
Keine Mauer um Europa! Bleiberecht für Alle!
Lampedusa und Hamburg sind überall!

Mehr Infos auf: lampedusa-in-hamburg.tk

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