Das CALL OF THE MOTH LIGHT kommt am 20.11. mit einem Line-Up voller Geholze ins Nexus:
Einlass: 18:00
Start: 19:00
Eintritt: 10€ + Spende
Bandlinks:
SADISTIC GOATMESSIAH Bandcamp
MAURDA Bandcamp
WRAHHA Bandcamp
MIßTRÄU Bandcamp

ab 19 Uhr

Eure Lieblings-Soliparty läutet das Ende des Sommerlochs ein: wir freuen uns mit euch am 03.09. im NEXUS Braunschweig zu feiern!
An den Decks:
OLIV @oliv__paula
b2b
BAVEDACON @bavedacon
Alle Soli-Einnahmen gehen an die Rote Hilfe Braunschweig ✊
Wir sehen uns!
Wir laden am 11.07. wieder zum Sommerfest ins Nexus ein!
Das Nexus – 1993 besetzt und im Januar 2005 endlich nach langen politischen Kämpfen erstmals offiziell eröffnet, um sich als Ort für linke Politik und ein solidarisches Miteinander zu etablieren.
Eben dieses solidarische Miteinander, das Engagement und die vielen helfenden Menschen wollen wir mit Euch feiern!
Es wird verschiedene Stände geben, an denen ihr Euch informieren, austauschen oder auch einfach nur mit leckerem Essen und kühlen Getränken versorgen könnt.
Für die Jüngsten wird es eine Spiel- und Spaßecke, sowie Kinderschminken geben.

!Unser offenes Plenum fällt vorerst aus!
Du möchtest dich im Nexus einbringen? Schau doch mal bei unserer wöchentlichen Donnerstags-Kneipe (ab 19 Uhr) vorbei!
Du hast eine Veranstaltungsanfrage? Schreib gerne eine Mail an nexusplenum@dasnexus.de
Mehr als vier Jahre nach Beginn einer massiven Hausdurchsuchungswelle in 20 Wohnungen und dem Nexus ist klar: „juristisch ist das Verfahren gescheitert, politisch bleibt ein Skandal.“ (PM der Soli-Kampagne „Antifa bleibt!“ Juni 2025)

Wir sind immer noch wütend über diese politisch motivierten Angriffe von Polizei und Staatsanwalt
Gleichzeitig erleben wir bis heute trotz düsterer Zeiten ungebrochene Solidarität:
Zuspruch und große Empörung aus der Nachbarschaft, solidarische Worte, Gesten und kämpferische Demos aus nah und fern.
Als öffentliches Projekt können wir uns Gehör verschaffen und werden wahrgenommen. Deshalb ist es uns auch heute wichtig, lautstark solidarisch mit allen Betroffenen zu sein und uns Spaltungsversuchen entschlossen entgegenzustellen.
An alle, die Nazis und Faschist*innen entgegentreten und von Repressionen getroffen werden:
Ihr seid nicht allein, wir sind nicht allein – und gemeinsam lassen wir uns nicht unterkriegen!
Besonderer Dank geht
Antifaschistisches Engagement ist wichtiger denn je! Also packt mit an, unterstützt antifaschistische Aktionen und seid solidarisch und fehlerfreundlich miteinander!
Solidarity wins!
Euer (immer noch wütendes) Nexus
Solidarität mit allen Betroffenen von Catcalling!

Als Club Molli- & Nexus-Kollektiv wollen wir uns zu einem Catcalling-Vorfall äußern, der sich im Zuge der letzten Club Molli ereignet hat. Zuallererst wollen wir der betroffenen FLINTA* unsere uneingeschränkte Solidarität ausdrücken: Du bist nicht allein!
Aus unserem Code of Conduct, den ihr in voller Länge auf der Nexus-Homepage nachlesen könnt:
„Eines unserer Hauptziele ist es, einen möglichst sicheren Raum für alle Beteiligten zu schaffen. Deshalb wollen wir ein freundliches, sicheres, inklusives und einladendes Umfeld kreieren„. Um dieses Ziel zu erreichen haben wir die Erwartung, dass sich alle Menschen, die sich im Nexus aufhalten, als aktiven Teil der Veranstaltungen sehen und somit zum Erreichen dieses Ziels durch ihr Verhalten aktiv beitragen.
Ausdrücklich unerwünscht sind deshalb unter anderem sexistische Bemerkungen, Sprache oder Handlungen sowie unerwünschte sexuelle Aufmerksamkeit. Dazu gehören Kommentare oder Witze, Anstarren und Berührungen.
Was ist Catcalling?
Catcalling stellt eine verbale sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum dar. Diese kann in Form von Nachrufen, Pfiffen, Kussgeräuschen, anzüglichen Bemerkungen oder dem sexuell motivierten Verfolgen einer Person auftreten. Oft wird Catcalling als „bloßes Komplimentemachen“ verharmlost. Das ist falsch! Es geht vor allem um das reine Selbstwertgefühl der gewaltausübenden Person (oder Gruppe) und den Versuch, männliche Überlegenheit vermeintlich herzustellen. Die betroffenen FLINTA* werden durch die Gewaltausübenden objektifiziert und zur eigenen Aufwertung benutzt. Catcalling ist somit immer auch ein Machtmissbrauch und eine sehr direkte Form psychischer, patriarchaler Gewalt.
Wir möchten an dieser Stelle daher sehr unmissverständlich festhalten:
An die gewaltausübenden Personen: Verpisst euch!
An alle Besucher*innen und Nutzer*innen des Nexus: Lasst uns gemeinsam unserer Verantwortung gerecht werden und Scheißverhalten keinen Raum geben – nirgendwo!
An alle Betroffenen: Lasst uns gemeinsam in die Offensive gehen und uns verbünden! FLINTA* (= Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans und Agender), kommt am 21.09. um 19:30 Uhr zur Reclaim the Night Demo auf den Kohlmarkt!

Heute vor zwei Jahren gab es am frühen Morgen im Nexus Braunschweig eine Hausdurchsuchung. Ein Jahrestag, auf den wir gerne verzichtet hätten, der aber selbstverständlich nicht spurlos an uns vorbeigegangen ist, weshalb wir ein paar kurze Gedanken teilen möchten.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Helfenden bedanken, die gestern (und heute) spontan mitgeholfen und so dafür gesorgt haben, dass das Haus nicht total absäuft. Gegenstände wurden gesichert, Schutt und Unmengen an Litern weggeschaufelt, gesaugt und vor allem geschleppt – das war gelebte Solidarität! ♥️
In den nächsten Tagen und Wochen werden wir weiterhin beschäftigt sein, die Spuren zu beseitigen und sind für jede Hilfe dankbar. Meldet euch gerne bei uns!
Solidarische Grüße gehen an alle, die es ebenfalls getroffen hat: Café Riptide, Skateboardclub Walhalla, Nah am Wasser ♥️
Wir bedanken uns von Herzen für die zahlreichen Solidaritätsbekundungen und konkreten Unterstützungsangebote aus nah und fern. ❤️ Wir möchten ein kleines Update geben. Kurz gesagt: Wir sehen uns in unserer Einordnung als politisch motivierten Angriff auf einen linken Schutzraum bestätigt und verweisen auf unser Radiointerview von Freitag Abend, das wir auf der Nexus-Homepage eingebunden haben.
***Wir vervollständigen die Seite SOLIDARITÄT schrittweise.***
Unsere Stadtteilkonferenz Westliches Ringgebiet verabschiedete am 09.09.21 auf einer öffentlichen Sitzung mitten auf dem Frankfurter Platz folgendes Papier ans Dezernat 2. Es geht um die Versammlung der Nazis am 07.09.21 vor der Helenenstraße 32.
Sehr geehrter Herr Dr. Kornblum,
die Stadtteilkonferenz Westliches Ringgebiet hat bei Ihnen für die Zeit vom 06.09.21 bis 10.09.21 Aktionstage für die Vielfalt auf dem Frankfurter Platz angemeldet. Der Hintergrund ist Ihnen bekannt und bereits zu einem frühen Zeitpunkt haben wir Ihrer Behörde dazu eine Stellungnahme der Stadtteilkonferenz zugeschickt.
Die Genehmigung unserer Veranstaltungen, bestehend aus kulturellen Angeboten, Gesprächen mit Bewohner*innen, kulinarischen Genüssen etc., – ist wie seit 30 Jahren üblich -, ohne Probleme mit dem Ordnungsamt besprochen und genehmigt worden. Wer sich mit einem eigenen Angebot beteiligen möchte, meldet sich zur Abstimmung bei der Stadtteilkonferenz.
Geplant war an dem Tag u. a. mit Line-Dance, klassischem Klavierkonzert (Kinderklassik) und div. Infoständen zu starten. Die Nazis haben ihren lautstarken Rechtsrock und ihre menschenverachtenden Parolen immer wieder hinausposaunt und damit das Fest erheblich gestört.
Diese diffuse Anspannung (Nazis gegenüber, umringt von mind. 4 Einsatzfahrzeugen der Polizei) auf dem Fest der Vielfalt ist scheinbar das Ergebnis des Wegschauens und nicht Zuhörens seitens der Verantwortlichen in der Stadt Braunschweig, wenn es darum geht, den Nazis klare Grenzen aufzuzeigen. In der Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung vom 08.09.21 legitimiert der Stadtsprecher die Entscheidung des Ordnungsamtes, den Aufmarsch der Rechten dort zu genehmigen.
Wir gehen davon aus, dass Ihrer Behörde nicht bekannt war, dass in der Helenenstraße 32 (Versammlungsort der Nazis) eine Beratungsstelle für psychisch Kranke von Ambet ist, die zu dieser Zeit für ihre Kund*innen geöffnet war – ein weiteres absolutes NoGo!!
Es gibt einen hohen Klärungsbedarf und eine Reihe von offenen Fragen und wir sind im Sinne einer weiteren guten und konstruktiven Zusammenarbeit daran interessiert, diese zu klären.