Kneipe ab 19 Uhr
Film+Diskussion 19:30 Uhr

Kneipe ab 19 Uhr
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„Am 19.02.2026 gedenken wir der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau vor 6 Jahren. Wir Falken möchten dem Aufruf der “Initiative 19. Februar Hanau” nachkommen, Hanau dezentral sichtbar zu machen, ihre Namen nicht zu vergessen und weiterhin solidarisch Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen einzufordern. Gemeinsam mit unseren Genoss*innen von In/Progress laden wir ein zum Erinnern und Gedenken am Donnerstag, den 19.02.206 ab 18 Uhr im Nexus.
ab 19 Uhr
Das Bündnis „Nein zur Bezahlkarte“ Braunschweig lädt ein zum NEXUS Kneipenabend!
Informiert euch in netter Gesellschaft bei kalten Getränken über die diskriminierende Bezahlkarte für Geflüchtete und wie ihr helfen könnt, ein solidarisches Netzwerk aufzubauen um sie wieder abzuschaffen.
Die Bezahlkarte beschränkt den Bargeldzugriff für Geflüchtete. Ihre Teilhabe wird massiv begrenzt: Zum Beispiel werden der Einkauf auf dem Flohmarkt, die Suche von Anwält*innen oder die Anmeldung im Sportverein behindert.
Um dieser bewusst ausgrenzenden Symbolpolitik entgegenzuwirken, hat sich in Braunschweig das Bündnis „Nein zur Bezahlkarte” gegründet.
Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!
Klassenkampftresen: der In/Progress-Kneipenabend – jeden 3. Donnerstag im Nexus

AfD-Jugend stoppen – wir Widersetzen uns! 💥
Vortrag: Legal-Input & Bezugsgruppenfindung
20.11.2025 | ab 19 Uhr | Nexus Braunschweig

Wir als Nexus, dokumentieren hier die Pressemitteilungen der Kampagne „Antifa Bleibt“ zu den Hausdurchsuchungen in den Jahren 2021 und 2022 – bei denen auch das Nexus durchsucht wurde.
Pressemitteilung der Solidaritätskampagne Antifa bleibt! im Juli 2025
Mehr als vier Jahre nach dem Beginn einer massiven Hausdurchsuchungswelle in 20 Wohnungen und dem linken Kulturzentrum Nexus in Braunschweig ist klar: Das Amtsgericht lässt die letzte verbliebene Anklage nicht zur Hauptverhandlung zu – juristisch ist das Verfahren gescheitert, politisch bleibt ein Skandal.
In Braunschweig wurden im Juli 2021, im Februar 2022 und im März 2022 unter fadenscheinigen Vorwänden durch Polizeieinheiten auf Antrag der Staatsanwaltschaft 20 Wohnungen sowie das selbstverwaltete linke Kulturzentrum Nexus aufgebrochen und durchsucht.
Nach inzwischen mehr als vier Jahren Ermittlungen ist juristisch kaum etwas übriggeblieben. Von ursprünglich 18 Beschuldigten in drei Tatkomplexen sind noch zwei Beschuldigte mit einem Tatvorwurf übriggeblieben, auf die sich die Staatsanwaltschaft versucht hat einzuschießen. Doch Anfang Juli beschloss das Amtsgericht Braunschweig auch diese Anklage nicht zur Hauptverhandlung zuzulassen, da eine Verurteilung nicht wahrscheinlich sei. Alle übrigen Verfahren wurden in den vergangenen Monaten bereits eingestellt. Nichtsdestotrotz hat die Staatsanwaltschaft nun Beschwerde gegen die Nichtzulassung eingelegt.
Unabhängig von dieser noch ausstehenden Entscheidung ist klar: Juristisch gesehen sind diese Versuche der Kriminalisierung antifaschistisches Engagements krachend gescheitert. Skandalös bleibt, mit welcher Vehemenz und Gewalt Polizei sowie Staatsanwaltschaft über Jahre hinweg gegen linke Personen und Orte in Braunschweig vorgehen.
Die diffusen Ermittlungen des Staatsschutzes und der Staatsanwaltschaft Braunschweig begründeten sich im Wesentlichen auf willkürlichen Beschuldigungen durch bundesweit bekannte, gewalttätige Nazis. Sie behaupteten, von Antifaschist*innen angegriffen worden zu sein. So sollen sie etwa an dem Versuch gehindert worden sein, als rechte Bürgerwehr durch das Westliche Ringgebiet zu ziehen um dort eine sogenannte “Schutzzone” zu errichten. Bei einem anderen angeblichen Vorfall sind nicht einmal Opfer bekannt, die zu Schaden gekommen sein sollen.
Mithilfe des Gummiparagraphens “Landfriedensbruch” versuchten die Ermittlungsbehörden daraus vermeintliche Zusammenhänge zu konstruieren und in einen größeren Kontext mit anderen Gruppen kriminalisierter Antifaschist*innen im sogenannten “Antifa Ost”-Verfahren zu stellen. Ganz offensichtlich sollten damit die zahlreichen Hausdurchsuchungen und immense Repressions- und Überwachungsmaßnahmen gerechtfertigt werden. Menschen wurden observiert, durchleuchtet, erkennungsdienstlich behandelt und mit schwerwiegenden Vorwürfen belegt. Ausrichtung und Umfang der Maßnahmen zeigen einen massiven Verfolgungseifer von Polizei und Staatsanwaltschaft und lassen dabei eindeutig auf ein politisch motiviertes Vorgehen schließen. Ziel ist die Ausforschung von Personen und Orten, die sie einer “linken Szene” zuordnen, sowie die Kriminalisierung von wirksamen, sichtbaren Antifaschismus.
Die materiellen, politischen, aber insbesondere auch psychischen Folgen hinterlassen bleibende Spuren in den Leben der von dieser Kriminalisierung betroffenen Menschen – ein gewollter Effekt der uferlosen Ermittlungen und Durchsuchungen.
Trotz Repression, Einschüchterung und staatlichem Verfolgungseifer haben wir in den vergangenen vier Jahren eines immer wieder erfahren: gelebte Solidarität.
Wir haben hier vor Ort viel Rückhalt gespürt – von der Unterstützung durch Nachbar*innen über politische Solidaritätsbekundungen innerhalb der Braunschweiger Zivilgesellschaft bis hin zu grandiosem Support aus allen Himmelsrichtungen.
Diese Solidarität hat uns getragen, bestärkt und darin bestätigt, nicht allein zu stehen. Sie hat gezeigt, dass Antifaschismus nicht isoliert ist, sondern Teil eines breiten gesellschaftlichen Engagements für ein solidarisches, menschenwürdiges Miteinander.
Antifa bleibt – gegen die Kriminalisierung linker Strukturen!
https://antifableibt.noblogs.org/

Heute vor drei Jahren drangen Cops in unser Haus ein und stellten es auf den Kopf. Die Durchsuchung war Teil von mehreren großen Repressionswellen gegen über 20 Personen in Braunschweig und darüber hinaus. Das Ziel von Polizei und Staatsanwalt war ein Schlag gegen „die linke Szene“ und einen Antifaschismus, der es nicht hinnimmt, wenn Nazis versuchen sich in unserer Nachbarschaft breit zu machen.
Doch was sollen wir drei Jahre später sagen:
Uns gibt es immer noch und antifaschistisches Engagement ist wichtiger denn je!
Wir lassen uns nicht kriminalisieren und sind weiterhin solidarisch mit allen Menschen, Gruppen und Orten, die für ein besseres Leben für alle aktiv werden.
Wir grüßen alle, die sich mit den Betroffenen und unserem Projekt so klar solidarisch gezeigt haben!
Und wir möchten allen von Herzen danken, die sich noch immer oder seitdem erst recht bei uns engagieren und unser Haus mit Leben und Inhalten füllen!
Euer Nexus
Einsteiger*innen-Kneipe am Donnerstag, den 11.01.2024 um 19 Uhr

Mitmachen im NEXUS!
Das NEXUS ist mehr als eine passive Location. Als Knotenpunkt für linke Subkultur und selbstverwaltetes Zentrum schaffen wir Raum für nicht-kommerzielle Veranstaltungen verschiedenster Art und probieren, dabei kleine Utopien erlebbar zu machen. ✨
WIR: das sind alle, die mit anpacken, denn das NEXUS ist ein solidarisches Mitmach-Projekt.
Vielleicht hast genau DU Lust, auch mitzumachen, aber dir fehlt der Überblick, wie genau das abläuft oder die Überwindung, nachzufragen?
🗓️ Du bist herzlich eingeladen zur Einsteiger*innen-Kneipe am Donnerstag, den 11.01.2024 um 19 Uhr!
Ein gemütlicher Spätnachmittag / Abend rund um Feminismus und DIY.
Freitag, 24.11.2023 | 17-20 Uhr | freier Eintritt | veranstaltet von Mittelfingermodus (Instagram) und der AG gegen Rechts des Jugendrings Braunschweig im Rahmen der Alternativen O-Wochen [Nachholtermin]

Donnerstag, 13.04. | 19 Uhr | Als Teil von Club Molli | kostenlos – Spenden für die Antirepressionsarbeit sind herzlich willkommen!
„Braunschweiger Zustände“: Kompakter Einblick in rechte Strukturen und Strategien, zivilgesellschaftliches Engagement dagegen sowie den Umgang mit aktuellen Repressionen gegen Antifaschist*innen.

Info- und Diskussionsabend: Perspektiven zu Hausdurchsuchungen aus Bremen und Braunschweig
17. Februar 2023 | Beginn: 18 Uhr | Eintritt frei
