#Antifableibt – solidarisch gegen Spaltung und Repression

Mehr als vier Jahre nach Beginn einer massiven Hausdurchsuchungswelle in 20 Wohnungen und dem Nexus ist klar: „juristisch ist das Verfahren gescheitert, politisch bleibt ein Skandal.“ (PM der Soli-Kampagne „Antifa bleibt!“ Juni 2025)

Wir sind immer noch wütend über diese politisch motivierten Angriffe von Polizei und Staatsanwalt

  • auf Räume für Menschen, die für eine solidarische, gerechte und offene Gesellschaft auf Augenhöhe einstehen sowie
  • auf einen Antifaschismus, der es nicht hinnimmt, wenn Nazis versuchen sich in unserer Nachbarschaft breit zu machen und Nachbar*innen anzugreifen.

Gleichzeitig erleben wir bis heute trotz düsterer Zeiten ungebrochene Solidarität:
Zuspruch und große Empörung aus der Nachbarschaft, solidarische Worte, Gesten und kämpferische Demos aus nah und fern.

Als öffentliches Projekt können wir uns Gehör verschaffen und werden wahrgenommen. Deshalb ist es uns auch heute wichtig, lautstark solidarisch mit allen Betroffenen zu sein und uns Spaltungsversuchen entschlossen entgegenzustellen.
An alle, die Nazis und Faschist*innen entgegentreten und von Repressionen getroffen werden:
Ihr seid nicht allein, wir sind nicht allein – und gemeinsam lassen wir uns nicht unterkriegen!

Besonderer Dank geht

  • an die Solidaritätskampagne „Antifa bleibt!“. Ihr habt praktische wie politische Unterstützung organisiert, medial und auf der Straße Gegenöffentlichkeit geschaffen, „Antifa bleibt Handarbeit!“ mit Merch liebevoll umgesetzt und unermüdlich deutlich gemacht: Antifa bleibt – vielfältig, legitim, notwendig!
  • an alle Akteure und zivilgesellschaftlichen Bündnisse, die klare Kante gezeigt haben!
  • an alle Politgruppen & Konzertkollektive, die Antirepressions-Aktionen organisiert und kunterbunte Widerständigkeit zelebriert haben.
  • an alle Menschen, die das Haus noch immer oder seitdem erst recht mit Leben und Inhalten füllen, sich mit Herz und Haltung einbringen und engagieren. 

Antifaschistisches Engagement ist wichtiger denn je! Also packt mit an, unterstützt antifaschistische Aktionen und seid solidarisch und fehlerfreundlich miteinander!

Solidarity wins!
Euer (immer noch wütendes) Nexus

Klassenkampftresen von I/P

Die Kneipe von In/Progress im Nexus – jeden 3. Donnerstag im Monat

Am 18. September ist es ab 19 Uhr wieder soweit: Unsere monatliche Kneipe im Nexus Braunschweig steht ins Haus.

Klassenkampftresen

Die Kneipe von In/Progress im Nexus – jeden 3. Donnerstag im Monat

Am 19. Juni ist es ab 19 Uhr wieder soweit: Unsere monatliche Kneipe im Lieblingswohnzimmer Nexus Braunschweig steht ins Haus, im Sommer als Biergarten!

Diesmal wollen wir mit euch allen zusammen praktische Solidarität erfahr- und versendbar machen und laden euch zum angeleiteten Postkartenschreiben ein. Die Postkarten wollen wir gemeinsam an unsere Genoss*innen in den Knast schicken, denn der Knast soll vereinzeln, brechen und über dieses perfide Repressionssystem die Solidarität verunmöglichen. Für uns ist aber klar: Ob nah, ob fern – die Mauern überwinden wir nur zusammen, denn keiner unserer Genoss*innen ist allein!

Ihr braucht keinerlei Vorerfahrung: Kommt einfach vorbei und bringt gerne eure Friends und Genoss*innen mit. Free All Antifas!

Antifa bleibt – Nexus bleibt!

Heute vor drei Jahren drangen Cops in unser Haus ein und stellten es auf den Kopf. Die Durchsuchung war Teil von mehreren großen Repressionswellen gegen über 20 Personen in Braunschweig und darüber hinaus. Das Ziel von Polizei und Staatsanwalt war ein Schlag gegen „die linke Szene“ und einen Antifaschismus, der es nicht hinnimmt, wenn Nazis versuchen sich in unserer Nachbarschaft breit zu machen.

Doch was sollen wir drei Jahre später sagen:
Uns gibt es immer noch und antifaschistisches Engagement ist wichtiger denn je!

Wir lassen uns nicht kriminalisieren und sind weiterhin solidarisch mit allen Menschen, Gruppen und Orten, die für ein besseres Leben für alle aktiv werden.

Wir grüßen alle, die sich mit den Betroffenen und unserem Projekt so klar solidarisch gezeigt haben!
Und wir möchten allen von Herzen danken, die sich noch immer oder seitdem erst recht bei uns engagieren und unser Haus mit Leben und Inhalten füllen!

Euer Nexus

Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland.

Lesung „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland. Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau“
Dienstag, 11. Februar 2025 im NEXUS (rollstuhlgerecht)
Einlass 18:00, Beginn 18:30 Uhr.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Es gibt die Möglichkeit, das Buch vor Ort zu kaufen.

Um People of Color bei dieser Auseinandersetzung mit Rassismus zu unterstützen, gibt es vor Ort ein Awareness-Angebot vom Kollektiv AMO Braunschweig – Postkolonial [Instagram].

Vor dunklem Sternenhimmel stehen Çetin und Mutlu nebeneinander, geben sich einen kraftvollen Händedruck und Mutlus andere Hand liegt unterstützend auf Çetins Schulter. Beide haben dunkle Haare und Çetin einen grauen Bart. Beide tragen einen schwarzen Hoodie mit einem fröhlichen Foto von Gökhan und der Aufschrift Gökhan Gültekin. Hinter den beiden ist ein rundes Portrait von Gökhan leicht in den Sternenhimmel eingelassen. Neben den beiden steht in Blau: Fight Racism. Darunter die Daten der Veranstaltung und unten auf einem abgerissenen Papier sind die Logos der Veranstaltenden und Unterstützenden.

Gegen misogynes Verhalten im Nexus und überall!

Solidarität mit allen Betroffenen von Catcalling!

Als Club Molli- & Nexus-Kollektiv wollen wir uns zu einem Catcalling-Vorfall äußern, der sich im Zuge der letzten Club Molli ereignet hat. Zuallererst wollen wir der betroffenen FLINTA* unsere uneingeschränkte Solidarität ausdrücken: Du bist nicht allein!

Aus unserem Code of Conduct, den ihr in voller Länge auf der Nexus-Homepage nachlesen könnt:
„Eines unserer Hauptziele ist es, einen möglichst sicheren Raum für alle Beteiligten zu schaffen. Deshalb wollen wir ein freundliches, sicheres, inklusives und einladendes Umfeld kreieren„. Um dieses Ziel zu erreichen haben wir die Erwartung, dass sich alle Menschen, die sich im Nexus aufhalten, als aktiven Teil der Veranstaltungen sehen und somit zum Erreichen dieses Ziels durch ihr Verhalten aktiv beitragen.

Ausdrücklich unerwünscht sind deshalb unter anderem sexistische Bemerkungen, Sprache oder Handlungen sowie unerwünschte sexuelle Aufmerksamkeit. Dazu gehören Kommentare oder Witze, Anstarren und Berührungen.

Was ist Catcalling?
Catcalling stellt eine verbale sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum dar. Diese kann in Form von Nachrufen, Pfiffen, Kussgeräuschen, anzüglichen Bemerkungen oder dem sexuell motivierten Verfolgen einer Person auftreten. Oft wird Catcalling als „bloßes Komplimentemachen“ verharmlost. Das ist falsch! Es geht vor allem um das reine Selbstwertgefühl der gewaltausübenden Person (oder Gruppe) und den Versuch, männliche Überlegenheit vermeintlich herzustellen. Die betroffenen FLINTA* werden durch die Gewaltausübenden objektifiziert und zur eigenen Aufwertung benutzt. Catcalling ist somit immer auch ein Machtmissbrauch und eine sehr direkte Form psychischer, patriarchaler Gewalt.

Wir möchten an dieser Stelle daher sehr unmissverständlich festhalten:


An die gewaltausübenden Personen: Verpisst euch!


An alle Besucher*innen und Nutzer*innen des Nexus: Lasst uns gemeinsam unserer Verantwortung gerecht werden und Scheißverhalten keinen Raum geben – nirgendwo!


An alle Betroffenen: Lasst uns gemeinsam in die Offensive gehen und uns verbünden! FLINTA* (= Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans und Agender), kommt am 21.09. um 19:30 Uhr zur Reclaim the Night Demo auf den Kohlmarkt!

Nexus-Kneipe

Donnerstag, 29.08.2024:

Auf den Punk(t):
Kneipe ab 19 Uhr.
Kaltgetränke und Mucke – Fertig!

Heute keine Kneipe

Liebe Freund*innen, Unterstützer*innen und Gäste,

heute (25.07.) findet keine Nexuskneipe statt, da wir uns noch von dem rundum schönen Sommerfest erholen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben!
Macht euch auch einen angenehmen Abend und bis zum nächsten Mal! ❤️